METRO investiert in Energieeffizienz, schont Ressourcen und vermeidet Abfälle. So kommen wir unserer Verpflichtung für Klima- und Umweltschutz sowie der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen nach und senken gleichzeitig Kosten. Indem wir unsere Kunden bei der Umsetzung derselben Themen unterstützen, können wir ihnen viel Zeit, Mühe und Kosten sparen und arbeiten so gemeinsam für Veränderungen. Die Partnerschaft mit Lieferanten hilft bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen entlang der Lieferkette.

Getrieben von Überzeugung, Gemeinschaft und Zusammenarbeit.

Wir sind Lebensmittelexperten mit mehr als 55 Jahren Erfahrung, die in 34 Ländern auf der ganzen Welt tätig sind und mehr als 98.000 Mitarbeiter beschäftigen. Hier zeigen wir Ihnen, wie wir den Klimawandel bekämpfen.

Klimaneutralität bis 2040

Bis 2040 wird METRO den spezifischen Ausstoß an Treibhausgasen pro m² Verkaufs- und Belieferungsfläche im eigenen, weltweiten Geschäftsbetrieb soweit reduzieren, dass der Großhandelsspezialist zum überwiegenden Teil durch eigene Anstrengungen klimaneutral wird. Dazu treibt der METRO ein ambitioniertes, durch Investitionen in Technik und Innovation getragenes Maßnahmenpaket voran.

Um klimaneutral zu werden, investiert METRO in:

  • Energieeffizienz und alternative Energien 
  • Umstieg auf natürliche Kältemittel in der Kühlung
  • den Ausstieg aus fossiler Wärme
  • den Ausbau von Photovoltaikanlagen
  • die Elektrifizierung der Dienstwagenflotte
  • Zero Emission Stores bei Markt-Neubauten

Im Jahr 2019 hat METRO das Klimaziel auch auf die Lieferkette erweitert und sich als erstes deutsches Handelsunternehmen ein anerkanntes Science-Based Target gesetzt. Die METRO AG verpflichtet sich dabei, ihre Scope-1- und Scope-2-CO2-Emissionen um 60 % pro Quadratmeter Verkaufs- und Belieferungsfläche bis 2030 ggü. 2011 zu reduzieren. Hier konnte zwischen 2011 und dem Ende des Geschäftsjahres 2019/20 bereits eine Reduzierung um 34,1 % erreicht werden. Unsere Ziele zu Scope 1 und Scope 2 stehen in Einklang mit den Reduzierungen, die erforderlich sind, um die Erwärmung der Erde bis 2100 auf deutlich unter 2°C ggü. dem vorindustriellen Niveau zu halten.

Außerdem verpflichtet sich die METRO AG, die absoluten Scope-3-CO2-Emissionen der vorgelagerten Lieferkette um 15 % bis 2030 ggü. 2018 zu reduzieren. Im Jahr 2020 haben wir deswegen das ‚CDP Supply Chain Programme‘ genutzt, um Emissionen zu messen und gemeinsam mit unseren Lieferanten Möglichkeiten hinsichtlich der Senkung unserer Scope-3-Emissionen zu ermitteln.

METRO

Treibhausgasemissionen in kg CO2 METRO

Scope 1 & 2
Scope 3

Germany

Treibhausgasemissionen in kg CO2 Deutschland

Total

Daten aus METRO’s Nachhaltigkeitsbericht 2019/20. Das Klimaziel 2040 wird ab dem Report für 2020/21 berichtet.

Weitere Informationen zum Klimaschutz der METRO finden Sie in unserer Nicht-finaziellen Erklärung.

Mehr Informationen zu unserem Klimaschutz-Ziel, zur Klimabilanz der METRO und unseren KPIs finden Sie hier.

Informationen zur Methodologie unserer Klimabilanz finden Sie in folgendem PDF.

METRO führte eine erste Szenarioanalyse nach den Empfehlungen Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) durch, dabei wurden die folgenden Risiken für unseren Geschäftsbetrieb sowie für unsere Lieferkette identifiziert:

  • Physische Risiken, die aus extremen Wetter¬ereignissen und Wasserstress (Knappheit oder Fluten) resultieren
  • Risiken durch Geschäftsunterbrechungen aufgrund extremer Wetterereignisse und Risiken, bedingt durch sinkende Wirtschaftskraft
  • Transitionsrisiken wie steigende Preise für CO2-Emissionen (mit kurzfristigem Einfluss auf Kosten und Produktpreise)
  • Risiken der Ressourcenknappheit und damit verbundener Anstieg der Preise (z. B. für landwirtschaftliche Produkte in den nächsten 5 bis 10 Jahren)
  • Risiko durch höhere Investitionen in neue Technologien (klimaneutrale Kühlgeräte weltweit geplant bis 2030) und durch Investitionen in die Erzeugung erneuerbarer Energien (umfangreiche Installation von Solaranlagen geplant bis 2030)

Wir beziehen diese Risiken in unsere mittelfristige Risikobetrachtung ein und schätzen Risiken für Umsätze und Kosten vor allem basierend auf steigenden Preisen und sinkender Verfügbarkeit von Ressourcen ein, wobei wir soziale Belange einbeziehen.

METRO schont natürliche Ressourcen. Etwa beim Einsatz von Kältemitteln und Papier, im Gebäudemanagement oder beim Betrieb der Logistikflotte. Die Basis für unser Handeln bildet die METRO Umweltleitlinie.

Der Konsumgütersektor,bestehend aus Herstellern, Transporteure und Händler, ist einer der größten Wirtschaftsbereiche.Mit Haushaltsprodukten und Lebensmitteln ist er im täglichen Leben präsent. Und entlang der gesamten Wertschöpfungskette für rund 60 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dieser Bericht zeigt konkrete Beispiele, wie die Konsumgüterbranche Lösungen zur Kohlenstoffreduzierung implementiert. Lösungen für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und technologische Innovation. Um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Water Policy

Die METRO Water Policy definiert die Gesamtstrategie zum Schutz der Ressource Wasser, der dazugehörige METRO Water Action Plan zeigt, wie die Strategie durch Maßnahmen wie Initiativen in der Lieferkette und detaillierten Zielen zur Wasserreduktion in unserem eigenen Geschäftsbetrieb umgesetzt wird.

Wasserschutz-Ziel

Im Zusammenhang mit der METRO-Wasserinitiative wurde das Ziel gesetzt, bis 2025 im Vergleich zum Basisjahr 2016/17 5% Wasser einzusparen. Im Jahr 2019 konnten wir den Verbrauch in unseren METRO-Großmärkten im Vergleich zum Vorjahr um 6% senken, berechnet pro Quadratmeter Nettobetriebsfläche. Da die größten Auswirkungen für Wasser auch in der Lieferkette liegen, nutzen wir das CDP-Supply-Chain-Programm, um potenzielle Chancen und Risiken bei unseren Lieferanten frühzeitig zu erkennen.

METRO will den Abfall - Lebensmittel und feste Abfälle – auf ein Minimum reduzieren. Es ist uns wichtig, in Lebenszyklen zu denken und innovative Herstellungs- und Recyclingtechnologien zu fördern. Wir beraten unsere Kunden bei der Entsorgung von Produkten und Verpackungen. Das bedeutet, das Bewusstsein für Ressourcenschonung zu schärfen, über Abfallvermeidung zu informieren und Anreize für eine korrekte Entsorgung zu schaffen und diese zu ermöglichen.

Abfallaufkommen und Recyclingquote
(in kg je m2 Verkaufs- und Belieferungsfläche bzw. in %)

METRO

Abfall METRO

Abfallaufkommen
Recyclingquote

Deutschland

Abfall Deutschland

Abfallaufkommen
Recyclingquote

Die Grafik zeigt Abfallmengen, bezogen auf die für Verkauf und Belieferung genutzte Fläche. Die Recyclingquote berechnet sich aus der Menge von Abfällen zum Recycling, zur thermischen Verwertung und zur Kompostierung im Verhältnis zur Gesamtabfallmenge.

Die absolute Menge Abfall ist mit 221.518 t gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Sie teilt sich auf in:

  • Abfälle zur Kompostierung (6.457 t)
  • Abfälle zur thermischen Verwertung (14.811 t)
  • Abfälle zur Deponierung (38.215 t)
  • Abfälle zur Recycling (130.802 t)
  • Abfälle zur speziellen Behandlung, bspw. gefährliche Abfälle  (7.485 t)
In der Berechnung der Recyclingquote berücksichtigen wir gefährliche Abfälle nicht, da wir deren Behandlung (Recycling oder Beseitigung) nicht über alle Länder hinweg systematisch erfassen können. Auf Basis von Erkenntnissen aus einigen Ländern wird ein Großteil des gefährlichen Abfalls jedoch ebenfalls dem Recycling zugeführt. Die Recyclingquote liegt somit in der Realität höher. 

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Im September 2017 trat die METRO AG zusammen mit anderen internationalen Unternehmen der Electric Vehicle 100 (EV100) Initiative bei. Ziel dieser Initiative ist die Förderung der Elektromobilität. Gegründet wurde die Initiative von der Climate Group, einem internationalen Zusammenschluss von Regionen und Unternehmen, die sich für eine aktive Klimapolitik engagieren. Mit dem Beitritt zur EV100-Initiative hat sich die METRO verpflichtet, den Ausbau der Ladeinfrastruktur einschließlich der Parkplätze der lokalen METRO-Märkte voranzutreiben. Bis Ende des Geschäftsjahres 19/20 wurden 485 Ladegeräte aufgestellt. Auch im eigenen Fuhrpark fördert der Großhandelsspezialist die Elektromobilität.