CO₂ Reduktion

Als internationaler Lebensmittel­großhändler übernehmen wir Verantwortung und engagieren uns gemeinsam mit unseren Partnern für eine Reduzierung von Emissionen in unserer Wert­schöpfungs­kette.

Unsere Klimaziele

METRO hat seine Klimaziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen und der Science Based Targets initiative (SBTi) aktualisiert.

Wir haben uns verpflichtet:

  • Scope 1 und 2: Reduktion der Emissionen um 42 % bis 2030 (Basisjahr 2019/20)
  • Scope 3: Reduktion der Emissionen (Wertschöpfungskette ohne FLAG) um 25 % bis 2030 (Basisjahr 2021/22)
  • Scope 3: Reduktion der Emissionen (Wertschöpfungskette FLAG) um 30,3 % bis 2030 (Basisjahr 2021/22)
  • Netto-Null-Ziel im Bereich der Emissionen bis 2050

Ein wissenschaftlich fundiertes Netto-Null-Ziel umfasst die konsequente Reduktion von Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1, 2 und 3 auf ein Minimum, das mit einem 1,5 °C-konformen Klimapfad vereinbar ist. Verbleibende, unvermeidbare Emissionen werden dauerhaft neutralisiert. Die Klimaziele der METRO AG wurden von der unabhängigen Initiative „Science Based Targets“ (SBTi) geprüft und bestätigt.

Extract from target dashboard - SBTi - METRO AG (Englisch)
Extract from target dashboard - SBTi - METRO AG (Englisch)
Jun ’26 - .pdf - 0,13 MB

Mehr Informationen im SBTi Glossary und in der METRO Climate Policy:

METRO Climate Policy (Englisch)
METRO Climate Policy (Englisch)
Jun ’26 - .pdf - 0,37 MB

Maßnahmen im eigenen Geschäftsbetrieb

Die Erreichung unserer Klimaziele basiert auf einem umfassenden Maßnahmen­paket, in das wir gezielt investieren:

  • Steigerung der Energieeffizienz und Einsatz von erneuerbaren Energien
  • Umstellung auf natürliche Kältemittel in der Kühlung, A/C und Wärmepumpen
  • Ausstieg aus fossilen Energieträgern
  • Ausbau von Photovoltaikanlagen
  • Elektrifizierung der Dienst­wagenflotte und Logistik
  • Entwicklung von Zero-Emission-Märkten

Zusätzlich engagieren wir uns lokal, beispielsweise durch den Beitritt zum Düsseldorfer Klimapakt mit der Wirtschaft.

Fokus auf die Lieferkette (Scope 3)

Rund 90 % unseres CO2-Fußabdrucks entstehen in der Wertschöpfungs­kette. Deshalb arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten zusammen und setzen Maßnahmen um, die auf eine Reduzierung von Emissionen abzielen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Product Carbon Footprint (PCF), der unter anderem Emissionen aus der Verpackungs­produktion sowie aus landwirtschaftlichen Prozessen (z. B. Methan) berücksichtigt. Gemeinsam mit unseren Partnern konzentrieren wir uns zunächst auf besonders emissions­intensive Produktgruppen, um gezielt Verbesserungs­potenziale zu adressieren.

Supplier Engagement Strategy - Stärken. Einbinden. Ausbilden. Ausführen.

Zusammenarbeit mit Lieferanten

Nachhaltigkeit in der Lieferkette kann nur durch enge Zusammenarbeit gelingen.

Verpflichtung/Richtlinie/Position Ziel
Wissenschaftlich fundiertes Klimaschutzziel

Reduzierung der Scope 1 und Scope 2 Emissionen um 42 % bis 2030 (BY: 2019/2020)

Reduktion der Scope 3 Emissionen (Wertschöpfungskette ohne FLAG) um 25 % bis 2030 (BY: 2021/2022)

Reduktion der Scope 3 Emissionen (Wertschöpfungskette FLAG) um 30,3 % bis 2030 (BY: 2021/2022)

Darüber hinaus strebt METRO bis 2050 im Bereich der Emissionen eine Netto-Null an.

Ergebnisse des GJ 2024/25

Im Berichtsjahr betrug der Wert der THG-Emissionen in Scope 1 und 2 0,8 Mio. t CO2e. Dies entspricht einer Reduktion um 26,2 % ggü. dem Basisjahr 2019/20. Der Wert der Scope-3-THG-Emissionen betrug 32,8 Mio. t CO2e. Dies entspricht einem Anstieg von 3,3 % ggü. dem Basisjahr 2021/22.
(Die Berechnungen sind auf der Grundlage von sekundären Emissionsfaktordatenbanken erfolgt, die nach einem Lebenszyklusansatz aufgeschlüsselt sind. Alle FLAG-Emissionen sind ausschließlich auf die vorgelagerte Wertschöpfungskette gerichtet.)

Weitere Details dazu finden Sie im Geschäftsbericht 2024/25.

Mehr Transparenz durch den Product Carbon Footprint

Seit Juni 2026 berechnet METRO Deutschland für sein Sortiment modellierte Product Carbon Footprints (PCF) und stellt diese Informationen auf Anfrage seinen Großkunden zur Verfügung, wodurch die Datentransparenz zu Treibhausgas­emissionen entlang der Wertschöpfungs­kette erhöht wird. Der Product Carbon Footprint beschreibt die geschätzten Treibhausgas­emissionen eines Produkts über dessen gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoff­gewinnung über die Verarbeitung und den Transport bis hin zum Kunden.

Der Service richtet sich zunächst an Großkunden, beispielsweise aus der System­gastronomie oder Hotellerie. Sie können die PCF-Daten nutzen, um ein besseres Verständnis für emissions­relevante Faktoren in ihrer Lieferkette zu gewinnen und fundierte Entscheidungen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeits­strategien zu treffen.

Weitere Informationen finden Sie bei METRO Deutschland.

Förderung der Elektromobilität

METRO ist Teil der internationalen Initiative EV100, die Elektromobilität weltweit vorantreibt. Unsere Ziele:

  • Ausbau der Ladeinfrastruktur auf 1.000 Ladepunkte bis 2030 (bereits erreicht)
  • Umstellung der Fahrzeugflotte auf überwiegend Elektro- und Hybridfahrzeuge bis 2030
Verpflichtung/Richtlinie/Position Ziel
EV100 Initiative Verpflichtung

Ausbau der Ladeinfrastruktur, einschließlich der Parkplätze der lokalen METRO-Märkte auf 1.000 Ladepunkte bis 2030.

Förderung der Elektromobilität in der METRO-eigenen Fahrzeugflotte, um nahezu 100 % Verfügbarkeit von Elektro- oder hochwertigen Hybridfahrzeugen bis 2030 zu erreichen.

Ergebnisse GJ 2024/25

Ende September 2025 waren 8,9 % der konzernweiten Dienstwagenflotte elektrifiziert. Für das Belieferungsgeschäft (FSD) stehen aktuell 2.966 eigene Trucks zur Verfügung, von denen 1,5 % elektrisch betrieben werden. Es werden weltweit 1.375 Ladesäulen an METRO Standorten von einem externen Anbieter betrieben, die den Kunden und der Belegschaft zur Verfügung stehen.

Weitere Details dazu finden Sie im Geschäftsbericht 2024/25.