Kreislaufwirtschaft

Abfall reduzieren

Wir verfolgen das Ziel, Abfälle auf ein Minimum zu reduzieren – von Lebensmitteln bis zu Verpackungen. Dafür denken wir in Kreisläufen, fördern innovative Lösungen und unterstützen unsere Kunden dabei, Ressourcen effizient einzusetzen.

Verpflichtung/Richtlinie/Position Ziel
Verpflichtung zu Lebensmittel­verschwendung METRO möchte die im eigenen Geschäftsbetrieb anfallenden Lebensmittelabfälle bis 2030 um 30 Prozent reduzieren.
Ergebnisse GJ 2024/25

Im Berichtsjahr beträgt der Wert aus Lebensmittelüberschüssen 44,1 Mio. kg. Dies entspricht einer Reduzierung von 11,2 % im Vergleich zum Basisjahr 2021/22.

Weitere Details dazu finden Sie im Geschäftsbericht 20245/25.

WRI 10x20x30 Verpflichtung: Champion 12.3 – 10x20x30 Initiative zu Lebensmittel­verschwendung METRO arbeitet mit dem WRI (World Resources Institute) zusammen und verpflichtet 20 seiner Lieferanten dazu, ihre Lebensmittelabfälle bis 2030 im Einklang mit SGD 12.3 zu halbieren.

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Lebensmittel­verschwendung hat ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Weltweit geht rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel verloren – verbunden mit erheblichen CO2 Emissionen und Ressourcen­verlusten.

Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, Maßnahmen zur Verringerung von Lebensmittel­verschwendung entlang der Lieferkette umzusetzen – vom Erzeuger bis zum Verbraucher.

Unser Anspruch:

  • Lebensmittel länger nutzbar machen
  • Verluste entlang der Lieferkette vermeiden
  • Ressourcen wie Wasser, Energie und Arbeitskraft schonen
  • gleichzeitig wirtschaftlichen Mehrwert schaffen

Wir haben uns ein klares, konzernweites Ziel gesetzt: Reduktion der Lebensmittel­abfälle im eigenen Geschäftsbetrieb um 30 % bis 2030 (Basisjahr 2021/22).

Mehr Informationen dazu in der METRO Food Waste Policy.

METRO Food Waste Policy (Englisch)
METRO Food Waste Policy (Englisch)
Jun ’26 - .pdf - 0,32 MB

Unser Ansatz

1. Optimierung der Datenlage

Wir messen, analysieren und berichten unsere Lebensmittelabfälle systematisch – auf Basis internationaler Standards wie dem Food Loss & Waste Protocol (FLW). Das ermöglicht uns Transparenz über Abfallmengen, die Identifikation von Hotspots sowie gezielte Maßnahmen zur Reduktion.

2. Lösungen im eigenen Betrieb und für Kunden

Wir setzen auf innovative Lösungen, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren – sowohl in unseren eigenen Märkten als auch bei unseren Kunden.
Beispiele:

Too Good To Go: Verkauf überschüssiger Lebensmittel zu reduzierten Preisen über eine App. Im Geschäftsjahr 2024/25 konnten so mehr als 99.104 Mahlzeiten "gerettet" werden, was einer Einsparung von 267,6 Tonnen CO2 entspricht.

Fazla: Digitale Plattform zur Analyse und Weiterverteilung von überschüssigen Lebensmitteln, die Spenden an soziale Einrichtungen unterstützt und Entsorgung reduziert.

Gleichzeitig beraten wir unsere HoReCa-Kunden bei der Einführung solcher Lösungen in ihren eigenen Betrieben.

3. Engagement & Partnerschaften

  • Lebensmittelverschwendung lässt sich nur gemeinsam reduzieren. Deshalb arbeiten wir eng mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.
  • Zusammenarbeit mit Lieferanten
  • Unterstützung von Initiativen und Innovationen (z. B. Tafeln (Verlinkung), Futury)
  • Austausch von Best Practices in der Branche

Verpackungskonzepte für Eigenmarken mit Fokus auf Umweltaspekte

Für METRO steht das Produkt im Mittelpunkt – und damit auch eine Verpackung, die schützt und gleichzeitig auf einen möglichst effizienten Einsatz von Ressourcen ausgerichtet ist. Unser Ansatz: so viel Verpackung wie nötig, so wenig wie möglich.

Gleichzeitig betrachten wir den gesamten Lebenszyklus unserer Verpackungen und arbeiten daran, ihre Umweltauswirkungen zu verringern – unter Berücksichtigung von Qualität, Sicherheit und Hygiene.

Unser Ansatz

Wir verfolgen verschiedene Maßnahmen zur Weiterentwicklung unserer Verpackungen:

  • Reduktion des Materialeinsatzes und von Kunststoffanteilen
  • Förderung von Recyclingfähigkeit und Kreislaufführung
  • Prüfung von alternativen Materialien mit geringeren Umweltauswirkungen
  • Enge Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern

Im Austausch mit verschiedenen Stakeholdern entwickeln wir Lösungen, um Verpackungen weiter zu optimieren.

METRO Wholesale - Eigenmarken-Verpackungspolicy
METRO Wholesale - Eigenmarken-Verpackungspolicy
Jul ’18 - .pdf - 0,02 MB

Unsere Verpackungsziele bis 2030

Wir haben uns messbare Ziele für unsere Eigenmarkenverpackungen gesetzt.

Unsere Ziele bis zum 30. September 2030:

  1. Reduzierung von Kunststoffen
    Wir wollen 10.000 Tonnen Kunststoff in den Kunststoffverpackungen unserer Eigenmarken reduzieren.
  2. Erhöhung des recycelten Anteils
    Wir wollen einen Anteil von 30 % recyceltem Kunststoff in den Verpackungen unserer Eigenmarken erreichen.
  3. Verzicht auf bedenkliche Stoffe
    Wir verpflichten uns, Polyvinylchlorid (PVC) und expandiertes Polystyrol (EPS) auf allen Ebenen unserer Eigenmarkenverpackungen vollständig abzuschaffen.
  4. Kreislauffähigkeit der Verpackung
    Wir streben an, dass 100 % der Verpackungen unserer Eigenmarken recycelbar, wiederverwendbar oder heimkompostierbar sind.
  5. Alternative Materialien für Papier, Pappe und Holz
    Wir streben die Verwendung von Forest Stewardship Council® (FSC®) / Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) zertifizierten Materialien oder einen Recyclinganteil von mindestens 70 % für alle Papiere, Pappen, Kartons und Hölzer an, die in unseren Eigenmarkenverpackungen auf der primären und sekundären Verpackungsebene verwendet werden.

Ergebnisse GJ 2024/25

Die Bericht­erstattung zu den Zielen im Bereich der Eigenmarken­verpackungen pausiert derzeit, da im Zuge einer System­umstellung die Daten­erhebung und -verarbeitung neu aufgesetzt werden. Eine strukturierte Bericht­erstattung wird voraussichtlich im kommenden Berichtsjahr wieder aufgenommen.

Abfall-Management im eigenen Betrieb und bei Kunden

Wir unterstützen nicht nur die Optimierung unserer eigenen Prozesse, sondern auch unsere Kunden im Umgang mit Verpackungen:

  • Beratung zur Abfallvermeidung und -trennung
  • Sensibilisierung für Ressourcenschonung
  • Schulungen und Informationsangebote
  • Förderung lokaler Lösungen, insbesondere in Märkten ohne etablierte Recyclingstrukturen