Das Essen auf unseren Tellern, die Zutaten, die wir in unseren Märkten weltweit verkaufen – alles hat seinen Ursprung auf den Feldern, Farmen und in den Gewässern dieser Welt. Unser Konsum verbraucht wertvolle Ressourcen. Aber können wir über unseren Konsum auch etwas zurückgeben? Um Antworten auf diese Frage zu finden, haben wir unserem Ressourcenverbrauch den Wert, den wir entlang der kompletten Wertschöpfungskette schaffen, gegenübergestellt – sozial, ökologisch und ökonomisch; vom Feld bis auf den Teller. 2018 haben wir erstmals eine Nachhaltigkeitsbilanzierung für das Geschäftsjahr 2016/2017 vorgenommen. Mit unserem Modell der nachhaltigen Wertschöpfung können wir die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette untersuchen und in Geldwerten beziffern. So ist es uns möglich, die Bedeutung der Auswirkungen direkt miteinander zu vergleichen und Wechselwirkungen aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsbilanzierung zeigen uns, wo negative Auswirkungen gemildert und positive Auswirkungen verstärkt werden können. Dieser Ansatz unterstützt somit unsere Nachhaltigkeitsstrategie, schafft eine differenzierte Grundlage für strategische Entscheidungen und trägt dazu bei, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens zu sichern.

Die Ergebnisse unserer ersten Nachhaltigkeitsbilanzierung auf den Punkt gebracht

  • METRO erwirtschaftet entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen positiven Nettoeffekt von 26,7 Milliarden € pro Jahr
  • Für jeden Euro negativer Auswirkung an Umwelt und Gesellschaft, schaffen wir 3 € Wert auf sozialer, ökologischer und ökonomischer Ebene
  • Nahezu 89% der negativen Auswirkungen lassen sich in vor- und nachgelagerten Prozessen verorten, also in der Schaffung, Verarbeitung und dem Verbrauch von Ressourcen
  • Weil wir mit Ressourcen handeln, sind die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt deutlich höher als die auf die Gesellschaft

Um ein erfolgreiches und nachhaltiges Geschäft zu gewährleisten, muss unser Unternehmen finanzielle, aber auch soziale und ökologische Werte generieren. Jedes Geschäft wirkt sich auf das natürliche und soziale Kapital aus und ist mit Risiken und Chancen verbunden, die aus diesen Beziehungen hervorgehen. Die Veränderungen in unserem Geschäftsbetrieb, die sich aus dem signifikanten Wachstum des Belieferungsgeschäfts ergeben, implizieren die Schaffung potenzieller neuer Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt.

METRO Wholesale hat daher folgende Frage untersucht: "Was ist der Unterschied in Bezug auf die Auswirkungen (bezogen auf natürliches und soziales Kapital), die sich aus 1.000 € Umsatzwachstum im Belieferungsgeschäft ergeben im Vergleich zu 1.000 € zusätzlichen Umsatz im METRO Markt?"
Gemäß dem "Natural Capital Protocol und Social Capital Protocol" können wir nun durch die Bewertung unserer verschiedenen Geschäftsmodelle (Cash & Carry und Belieferungs-Depot) unsere Umwelt- und Sozialauswirkungen monetarisieren. Das Pilotprojekt zeigt im Vergleich zum stationären Cash & Carry-Modell einen Vorteil von 68 € pro 1.000 € Umsatz durch das Belieferungs-Depotmodell."