Externe Stakeholder wie Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), politische Vertreter, Investoren, Wettbewerber und Gremien, aber auch interne Anspruchsgruppen wie die Mitarbeiter der METRO stellen auf lokaler und internationaler Ebene vielfältige Ansprüche an unser Unternehmen. Indem wir am wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskurs teilnehmen und mit unseren Anspruchsgruppen zusammenarbeiten, gelingt es uns frühzeitig, deren Anforderungen in Bezug auf unser Handeln zu identifizieren, relevante Themen anzugehen und die angestrebten Ziele kontinuierlich zu überprüfen. Der regelmäßige Austausch mit unseren Anspruchsgruppen dient dazu, das Vertrauen in unser Unternehmen zu stärken und zugleich die Erfolgschancen unserer Aktivitäten zu erhöhen.. Viele unserer Nachhaltigkeitsziele können wir nur gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Industrie erreichen, weshalb wir uns in unterschiedlichen Brancheninitiativen engagieren. Denn die Wirkung unseres Handelns ist entsprechend größer, wenn viele Akteure gemeinsam und systematisch gesellschaftliche Herausforderungen angehen.

Dabei setzen wir auf verschiedene Dialogaktivitäten und -formate. Dazu zählen beispielsweise unsere vielfältige Verbandsarbeit sowie unsere Gremienarbeit in der internationalen Branchenorganisation Consumer Goods Forum (CGF). Hier ist der Vorstandsvorsitzender der METRO AG, Steffen Greubel Mitglied des Vorstands und gleichzeitig Co-Chair der Product Data Coalition. Zudem engagieren wir uns mit anderen Unternehmen in dem deutschen UN Global Compact Netzwerk in der Klima Peer Learning Group mit dem Ziel, sich zu Themen wie Klimastrategie, Klimarisikoanalyse, Scope 3 oder Science-based Targets auszutauschen.

Den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen pflegen wir zudem im Rahmen von Mitgliedschaften in verschiedenen Initiativen. METRO hat sich dabei u. a. zur Einhaltung von deren Leitlinien verpflichtet. Zu diesen Initiativen zählen u. a.:

  • amfori Business Social Compliance Initiative (BSCI)
  • Cerrado Manifesto Statement of Support Group
  • Consumer Goods Forum – Forest Positive Coalition
  • Ellen MacArthur New Plastics Economy Global Commitment
  • Global Reporting Initiative (GRI)
  • Global Sustainable Seafood Initiative (GSSI)
  • Global Tuna Alliance (GTA)
  • Global Dialogue on Seafood Traceability (GDST)
  • International Labour Organization (ILO)
  • Palm Oil Transparency Coalition (POTC)
  • Retailer Cocoa Coalition
  • Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO)
  • Roundtable for Responsible Soy (RTRS)
  • Science Based Target Initiative
  • UN Global Compact
  • UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs)
  • World Resouce Institute (WRI) Champion 12.3 - 10x20x30 initiative

Den Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen pflegen wir auch in der Auseinandersetzung mit und in der Beantwortung von Anfragen durch NGOs, Ratingagenturen und Investoren.

METRO steht auch im Zentrum politischer Entwicklungen rund um Themen wie Handel, Lebensmittel, Nachhaltigkeit, Unternehmertum und Digitalisierung und sucht den Austausch mit Politik und Gesellschaft.

In Berlin ermöglicht die METRO AG den Dialog zwischen Stakeholdern aus Politik, Gastronomie und Handel in eigens dafür vorgesehenen Veranstaltungsformaten, bei denen Abgeordnete z.B.  mit Gastronominnen und Gastronomen zusammen kommen und über die Herausforderungen der Gastronomie sprechen oder der "Polit-Talk" im Rahmen des Own Business Days, um den Austausch von Vertretern mit lokalen Stakeholdern aus Großhandel und Gastronomie zu ermöglichen. Die METRO unterstützt auch überparteiliche Veranstaltungen (z.B. den Sommerempfang des Landes Nordrhein-Westfalen, die Feier zum Tag der Deutschen Einheit), um einen breiten Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu ermöglichen.

Als echte europäische Aktiengesellschaft will sich die METRO AG auch auf EU-Ebene aktiv an der politischen und gesellschaftlichen Debatte beteiligen. Seit März 2017 kooperiert METRO eng mit dem European Movement International, um gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren, in denen Zivilgesellschaft und Politik mit Unternehmen zusammen kommen.