Rohstoffbeschaffung
Wir bieten Ihnen nachhaltigere Produkte, weil Sie (damit) etwas Besseres verdienen.
Bei METRO werden Tradition und Moderne, Kompetenz und Ideen in Innovationen und Allianzen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion überführt. Nur durch das Zusammenwirken und die Zusammenarbeit von Produzenten, Lieferanten, Händlern und Kunden können wir Antworten auf aktuelle und zukünftige Fragen und Herausforderungen finden. Darum wollen wir dieses Wissen teilen, denn der Erfolg unserer Kunden ist unser Erfolg. Lesen Sie mehr zu unseren vierteljährlichen Fortschritten unter Verpflichtungen.




Ansatz zur nachhaltigen Beschaffung von Rohstoffen
METRO hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Nahrungsmittellösungen mit hohem wirtschaftlichem Mehrwert für unabhängige Unternehmer zu liefern. Wir nehmen unsere ökologische und soziale Verantwortung wahr, um die langfristige Handlungsfähigkeit von METRO zu sichern. Wenn es um den nachhaltigen Handel und die Beschaffung von Lebensmitteln geht, verfolgt METRO eine klare Vision: "Wir werden in allem, was wir tun, nachhaltig." Im Folgenden findet sich eine Übersicht der vielfältigen Einkaufspolitiken und Positionen zu nachhaltiger Beschaffung von Rohstoffen durch METRO.
Einkaufspolitik zur nachhaltigen Beschaffung
Die METRO hat eine Einkaufspolitik für die Beschaffung ihrer Eigenmarken entwickelt. Ziel ist, die Produkte nachhaltig zu beschaffen. Sowohl in wirtschaftlicher als auch in ökologischer und sozialer Hinsicht.
Spezifische Einkaufspolitiken
Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte
Die Kunden der METRO erwarten von uns die Einhaltung bestimmter Standards. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, haben wir uns 2012 zu einer nachhaltigen Fisch- und Meeresfrüchtepolitik verpflichtet, die im Jahr 2020 aktualisiert wurde und streben seitdem an, den Anteil von Fisch und Meeresfrüchten aus zertifizierten Quellen zu erhöhen. Damit fördert METRO hohe Standards bei Meeresfrüchten sowie den langfristigen Schutz der Fischbestände und bietet unseren Kunden Produkte aus verantwortungsvoller Herkunft an. Mit der Aktualisierung im Jahr 2020 stellt METRO auch einen neu aufgestellten METRO-Aktionsplan Fisch und Meeresfrüchte für Initiativen zu nachhaltigem Fisch und Meeresfrüchten zur Verfügung. Der Aktionsplan unterstützt die Umsetzung der Einkaufspolitik mit Aktionen.
Einkaufspolitik für Fleisch
METRO bietet seinen Kunden Fleischprodukte, die den höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen und die sozial und ökologisch verträglich hergestellt wurden. Wir sind uns der verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekte rund um das Thema Fleisch bewusst und verpflichten uns, in unseren Lieferketten, weiterhin an nachhaltigerem Fleisch zu arbeiten. Aus diesem Grund werden wir im Herbst 2020 die METRO Nachhaltigkeitsleitlinie für die Fleischbeschaffung einführen, um ein nachhaltigeres Fleischangebot zu erstellen, beginnend mit den Fleischprodukten unserer Eigenmarke. Wir werden die Themen zu Fleisch und Nachhaltigkeit zusammenbringen und unsere Aktivitäten und Verpflichtungen dazu erläutern.
Einkaufspolitik für Palmöl
In Bezug auf nachhaltiges Palmöl zielt unsere METRO Einkaufspolitik für Palmöl auf 100 % nachhaltiges Palmöl auf RSPO-Level „Segregated“ oder „Identity Preserved“ in METRO-Eigenmarkenprodukten bis 2023 ab.
Einkaufspolitik für Papier und Holz
Unsere METRO Einkaufspolitik für Papier und Holz hat das Ziel, dass alle Eigenmarkenprodukte, die aus Holz oder Holzfasern hergestellt werden, entsprechend dem Geltungsbereich aus legalen und verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen.
Position zu Tiergesundheit und Tierschutz
METRO ist bekannt für seine herausragende Expertise im Frischwarensortiment und ist sich der Bedeutung der Tiergesundheit und des Tierschutzes in den eigenen Lieferketten ebenso bewusst wie der notwendigen Transparenz bei tierischen Produkten, wie z.B. der Herkunft der Tiere.
Einkaufspolitik für Soja
Soja als Produkt, Produktbestandteil oder Bestandteil von Tierfutter ist für uns ein wichtiger Rohstoff. Mit unserer Einkaufspolitik für Soja stellen wir eine nachhaltige Soja-Beschaffung sicher und arbeiten gemeinsam mit unserer Lieferkette an Herausforderungen wie Abholzung und sozialen Fragen.
Andere Positionen und Initiativen zur nachhaltigen Beschaffung
Gentechnisch veränderte Organismen
In den vergangenen Jahren hat das Thema gentechnisch veränderte Organismen (GVO) an Bedeutung gewonnen, da das potentiell von gentechnisch veränderten Organismen betroffene Lebensmittelsortiment enorm erweitert wurde. Weltweit beurteilen sowohl Verbraucher als auch Experten den Einsatz der modernen Biotechnologie in Lebensmitteln völlig unterschiedlich. METRO kennt diese Unterschiede und respektiert die besonderen Perspektiven der verschiedenen Länder und ihrer Verbraucher.In unserer METRO Policy bezogen auf genetisch veränderte Organismen, haben wir eine Reihe von Zielen definiert, die wir als Unternehmen verfolgen und über die wir ab 2022 berichten werden.
Biodiversität
Die Vielfalt der Arten und ihrer Lebensräume muss unbedingt erhalten werden, insbesondere, da die Produktion von Lebensmitteln von einer Vielzahl von Prozessen abhängt, für die Tiere und Pflanzen verantwortlich sind. Deshalb unterstützt METRO die Ziele der internationalen Konvention über biologische Vielfalt und trägt mit zum Schutz der Biodiversität bei.
METRO ist sich der Tatsache bewusst, dass die eigene Geschäftstätigkeit Auswirkungen auf die biologische Vielfalt hat. Um die biologische Vielfalt an den Standorten, an denen wir tätig sind, zu schützen und, um zu sehen, wie sich die Geschäftstätigkeit auf die biologische Vielfalt auswirkt, haben wir ein Pilotprojekt durchgeführt, um Standorte in unmittelbarer Nähe von Weltkulturerbegebieten und IUCN-Schutzgebieten der Kategorien I-IV zu ermitteln.
Europäische Supply Chain Initiative
METRO ist Mitglied der Europäischen Supply Chain Initiative. Ziel der Initiative ist es, faire Geschäftspraktiken entlang der Lieferkette zu fördern und vorbildliche Verfahren umzusetzen.
METROs Ansatz für nachhaltigen Fisch und Meeresfrüchte
Fischerei und Aquakultur spielen eine bedeutende Rolle bei der Ernährung unseres Planeten. Noch nie zuvor war eine verantwortungsvolle und nachhaltige Fischerei so wichtig für das Wohlergehen von Mensch und Umwelt. Die steigende Nachfrage nach Eiweiß übt Druck auf die Fischbestände aus, während die Aquakultur, wenn sie schlecht verwaltet wird, negative Auswirkungen auf die Umwelt haben kann.
Als einer der führenden Fischgroßhändler Europas übernimmt METRO Verantwortung auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette und handelt auf unterschiedliche Weise:
- Die METRO ist bestrebt, die Nachhaltigkeit ihres Sortiments an Fisch und Meeresfrüchten aus Aquakultur und Wildfang auszuweiten, indem sie die Zertifizierung von Produkten fordert und starke Partnerschaften aufbaut. Die METRO will dazu beitragen, die Bedingungen innerhalb Wertschöpfungskette für Fisch- und Meeresfrüchte weiter zu verbessern und strebt mehr Transparenz innerhalb der eigenen Lieferkette für Fisch und Meeresfrüchte an. Kunden erkennen dies an den Labeln des Marine Stewardship Council (MSC) und des Aquaculture Stewardship Council (ASC), des GlobalG.A.P. und/oder der Best Aquaculture Practices (BAP).
- METRO unterhält den direkten Kontakt mit Kleinfischern und unterstützt sie bei der Anwendung nachhaltiger Fischereipraktiken. Unser internationales Handelsbüro in Concarneau, einer Hafenstadt in der Bretagne, das auch für den direkten Einkauf von Frischfisch zuständig ist, arbeitet eng mit den Fischern auf kleinen Fischerbooten ("Petits bateaux") zusammen. Petits bateaux dürfen nicht länger als 24 Meter sein und werden häufig von kleinen Familienfischereibetrieben eingesetzt. Das Team des Handelsbüros von Concarneau (CTO) wählt jeden Morgen auf 15 Fischauktionen den besten einheimischen Fisch aus. Wichtigstes Kaufkriterium neben der ausgezeichneten Qualität ist die Nachhaltigkeit der Fangmethode: Der Fisch muss von kleinen Fischerbooten gefangen worden sein.
- METRO ist ein aktiver Partner der Global Sustainable Seafood Initiative (GSSI) und engagiert sich für das Global Benchmark Tool, das auf dem Verhaltenskodex für verantwortungsvolle Fischerei (CCRF) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) basiert, sowie für die Entwicklung weiterer Initiativen, um nachhaltigere Meeresfrüchte voranzutreiben.
- METRO ist einer der Mitbegründer der Global Tuna Alliance (GTA) und von Anfang an aktiver Partner. Die GTA ist eine unabhängige Gruppe von Händlern und Unternehmen der Lieferkette, die sich dafür einsetzt, dass Thunfisch letztendlich die höchsten Standards in Bezug auf Umweltleistung und soziale Verantwortung erfüllt.Der Globale Dialog über die Rückverfolgbarkeit von Meeresfrüchten (Global Dialogue on Seafood Traceability - GDST) wurde als Forum der Meeresfrüchteindustrie ins Leben gerufen. Es widmet sich der Ausarbeitung des ersten globalen Standards für die Rückverfolgbarkeit von Meeresfrüchten, welcher im März 2020 eingeführt wurde. METRO ist einer der Initiatoren und unterstützte den gemeinschaftlichen Ansatz für die Rückverfolgbarkeit von Meeresfrüchten von Anfang an. Das GDST beinhaltet die aktive Beteiligung verschiedener Interessenvertreter der Meeresfrüchteindustrie entlang der gesamten Lieferkette.
Transparenz und Rückverfolgbarkeit
Die METRO verfolgt bei der Beschaffung von Produkten und der Nutzung von Ressourcen einen transparenten Ansatz. Dies stellen wir durch direkte Beziehungen zu unseren Geschäftspartnern sicher. Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit Kooperationspartnern eine branchenübergreifende, internationale Rückverfolgbarkeitslösung unter Verwendung von GS1-Standards entwickelt. Die METRO-Rückverfolgbarkeitslösung PROTRACE bietet Kunden und Interessengruppen chargenbezogene Rückverfolgbarkeitsinformationen und mehr auf der Grundlage verschiedener Datenquellen.
Transparente Lieferkette zuerst für Fisch und Fleisch
METRO setzt sich für einen nachhaltigen Umgang mit sensiblen Produktgruppen ein und begann mit Fisch und Fleisch. So können Kunden zum Beispiel zu zahlreichen Fleischprodukten detaillierte Daten wie Herkunft, Verarbeitung, Qualität und Nachhaltigkeit abrufen oder sich darüber informieren, wo und wie der gekaufte Fisch gefangen wurde - schnell und einfach über eine Smartphone-App. Voraussetzung ist, dass die Produkte mit einer eindeutigen Produktkennung versehen sind und dass die richtigen Informationen und Daten von den Lieferanten regelmäßig hochgeladen werden. Die Besonderheit dieser innovativen Lösung liegt darin, dass vom Produzenten bis zum Lieferanten alle Akteure der Lieferkette beteiligt sind. Die Einspeisung der Daten in das System ist flexibel und hängt vom Volumen und Digitalisierungsgrad der Lieferkettenpartner ab.
Heute bietet PROTRACE neben der Rückverfolgbarkeit auch interessante Einblicke in den Produktionsprozess und Hintergrundinformationen über das Produkt selbst. Die Rückverfolgbarkeit für Obst und Gemüse befindet sich in der Pilotphase. Diese Rückverfolgbarkeitslösung folgt einem generischen Ansatz und kann auf alle Arten von Artikeln angewendet werden. Das bedeutet, dass es in Zukunft möglich sein wird, weitere Produktgruppen und Datenbanken hinzuzufügen. Alle Marktteilnehmer der gesamten Lieferkette können teilnehmen, wo auch immer in der Welt sie sich befinden. METRO gilt dank des Einsatzes des modernen Rückverfolgbarkeitssystems PROTRACE als vorbildlich im Kampf gegen den illegalen Fischfang.